E-Scootertest - VW besucht Start-up Flash

(v.l.n.r. Jürgen Uhlmann, Johann Holecek, Reinhard Dembowy, Wolfgang Neige, Heinrich Hendricks)
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Mitglieder der Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. besuchten am Montag (20.05.2019) das Start-up Flash an seinem neuen Standort im Shamrockpark. Vertreter der Firma erläuterten ihr Konzept zur Verleihung von E-Scootern in Herne. Die Gelegenheit zum Testen der Elektrotretroller wurde anschließend ausgiebig wahrgenommen, natürlich mit Helm. Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Schulung von Roller-Nutzern wurden erörtet.

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E-Scooter - Elektrotretroller von Flash in Herne


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Verkehrswacht Wanne-Eickel zu Elektro-Tretrollern: "Nicht erlaubt auf Gehwegen!"

Das Thema Elektro-Tretrollern im Straßenverkehr war auf der Jahreshaupt-versammlung eine Punkt unter Verschiedenes. Die anwesenden Mitglieder zeigten die Gefahren auf, wenn diese auf Gehwegen zugelassen werden. Man war einhellig der Meinung, sie gehören auf den Radweg oder auf die Straße. Die Landesverkehsrwacht hatte bereits eine Eingabe zum Thema und zu den Gefahren an das Verkehrsministerium gemacht.
Am Dienstag (07.05.2019) teilte der Verkehrsminsiter Herr Scheuer seine revidierte Meinung mit.

Auf Tagesschau.de ist dazu zu lesen:

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will das Fahren von Elektro-Tretrollern auf Gehwegen entgegen der bisherigen Planung nicht erlauben. Er sagte, er sei bereit, auf die Länder, die Bedenken hätten, zuzugehen und das Fahren auf Gehwegen mit Schrittgeschwindigkeit aus der geplanten Verordnung herauszustreichen: “Mir geht es darum, neue Formen der Fortbewegung so zu ermöglichen, dass sie niemanden gefährden.”

Warnung vor neuen Gefahren im Verkehr

Mehrere Bundesländer und Experten warnten aber vor neuen Gefahren etwa für Kinder, ältere und sehbehinderte Menschen, sollten zusätzliche Gefährte auf die Bürgersteige kommen. “Egal ob jung oder alt – die Bürger sollen sich auf den Verkehrswegen sicher fühlen”, sagte Scheuer. Wichtig sei es, zügig eine Regelung zu finden. “Wir brauchen jetzt im Sommer das ‘Ja’ der Länder – und nicht erst in der Weihnachtszeit, wenn Schnee liegt.” Der Bundesrat soll voraussichtlich am 17. Mai über die Verordnung abstimmen.
Im Verkehrsausschuss der Länderkammer hatten sich jedoch bereits Bedenken formiert. Das Gremium empfahl mehrheitlich, dass alle E-Tretroller auf Radwege gehören. Langsamere Modelle sollen ihrer Ansicht nach nicht auf Gehwege. Über diese Empfehlung sollte aber erst noch das Plenum des Bundesrats abstimmen. Der Verkehrsausschuss des Bundesrats hatte geltend gemacht, es sei nicht davon auszugehen, dass E-Tretroller auch in Fußgängerzonen tatsächlich nur in Schrittgeschwindigkeit bewegt würden. Die bis zu 70 Zentimeter breiten, kaum hörbaren Fahrzeuge drohten auf den oft sehr schmalen Gehwegen zu “zahlreichen Konflikten” zu führen. Eine Aufteilung in zwei Kategorien sei außerdem nur schwer zu überwachen.
Der Ausschuss empfahl mehrheitlich, sämtliche E-Roller wie Fahrräder zu behandeln, die deswegen auch Radwege nutzen sollen. Nur in Ausnahmefällen sollen “andere Verkehrsflächen” freigegeben werden können. Denn sonst drohten “nicht hinnehmbare Gefahrensituationen”

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Verkehrswacht Wanne-Eickel für 130 Km/h



Die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. hat sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am 30. April 2019 nach offener Aussprache mehrheitlich für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen bei 130 km/h ausgesprochen.


Vorausgegangen war eine Veröffentlichung eines Beschlusses der Vorstands- und Beiratssitzung der Landesverkehrswacht NRW vom 19.03.2019 zum Thema Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen. Nach einer kontroversen, sachlich geführten Diskussion hatten sich die Gremien darauf geeinigt, dass sich die Landesverkehrswacht grundsätzlich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung ausspricht, um einen Abbau der hohen Differenzgeschwindigkeiten auf Autobahnen zu erreichen.


Die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands hat die Landesverkehrswacht NRW um Unterstützung hinsichtlich einer Petition zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen gebeten. In der Petition wird der Deutsche Bundestag dazu auffordert, ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen zu beschließen.

“Zur Petition Tempolimit”

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Das Außengelände des Heimatmuseum "Herzkammer" - ein neuer Standort der stationären Jugendverkehrsschule in Herne?

Die Stadt Herne hat ihre stationäre Jugendverkehrsschule an der Karlstraße im Stadtbezirk Wanne zu Beginn dieses Schuljahres endgültig aufgegeben. Zahlreiche Generationen von Schülern und Schülerinnen haben seit über 60 Jahren die vorbildliche Einrichtung der Stadt Wanne-Eickel an der Karlstraße besucht.

Vor einigen Jahren hat die Verkehrswacht Wanne-Eickel die Betreuung der JVS bis zur Schließung übernommen. Auf dem Gelände soll die Arbeiterwohlfahrt AWO ein neues Seniorenzentrum bauen. Zahlreiche positive Rückmeldungen an die Verkehrswacht Wanne-Eickel bestärkten den Vorstand in seiner Haltung, sich für einen neuen festen Standort einzusetzen, denn ein Besuch der JVS war bis zum Ende des Schuljahres 2017/2018 fester Bestandteil der Verkehrs- und Mobilitätserziehung aller Grundschulen im ehemaligen Stadtgebiet Wanne-Eickel. Im Schonraum eines verkleinerten Verkehrsraumes konnte richtiges Verhalten als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr gefahrlos geübt werden. Damit ist jetzt vorläufig Schluss. Die Frage stellt sich: Wie lange?

Nachdem Mitarbeiter unserer Verkehrswacht Ende 2018 die Räume der Jugendverkehrsschule an der Karlstraße im Stadtbezirk Wanne ausgeräumt haben, wird in Politik und Verwaltung mehr oder weniger nach einem neuen Standort sondiert. Zunächst war ein Ersatz auf dem Sportplatz an der Franzstraße angedacht.

Horst Schröder, bekannt als Graf Hotte, und Frau Martina Nissalk, Schulleiterin der Grundschule Laurentiusschule hatten eine andere Idee, nämlich die Jugendverkehrsschule auf das Außengelände des Heimatmuseums zu verlagern.

Die politischen Gremien und Parteien, die Fachaufsicht der Grundschulen (Schulamtsdirektorin Andrea Christoph-Martini) und der Fachbereich Schule (Klaus Hartmann) wurden angeschrieben. Stadträtin Gudrun Thierhoff und Stadtrat Karlheinz Friedrichs wurden vom Vorstand der VW informiert.

Es sei beabsichtigt, so Hotte Schröder, die Loks, die z.Zt. noch auf dem Gelände stehen, abzutransportieren und an einem anderen Standort wieder aufzubauen. Der Platz hinter dem Museum „Herzkammer“ eigne sich, weil unter dem liegenden Schotter wohl eine Asphaltdecke und eine Kanalisation vorhanden sei.

Es gibt einige Vorteile im Vergleich zum Sportplatz an der Franzstraße:
• Die ruhige Lage im Stadtteil.
• Ein Parkstreifen zum sicheren Ausstieg von Kindern aus Bussen direkt vor dem Museumsgelände.
• Ein großes, beschattetes Gelände, was den Unterricht auch an heißen Sommertagen durchführbar erscheinen lässt.
• Ausreichend Sitzplätze sollten nach Absprache vorhanden sein.
• Die zum Heimatmuseum gehörenden Toiletten sind neuwertig saniert.
• Im Museum gibt es einen Mehrzweckraum für Schülergruppen, falls die Museumsleitung einer Kooperation zustimmen würde.
• Ein Hausmeister des GmH wäre täglich vor Ort.
• Die Anlage könnte auch durch die drei KiTas im Familienzentrum Wanne-Nord genutzt werden, falls von ihnen gewünscht.
• Es gäbe Synergieeffekte, da anreisende Klassen mit ihren Lehrkräften auch gleichzeitig das Heimatmuseum und nun auch den neuen Standort des historischen Klassenzimmers besser zur Kenntnis nehmen könnten, indem Sie die „Herzkammer“ besuchen
• Der Stadtteil erfährt eine Aufwertung.

Erste Überlegungen, Besichtigungen und Planungen sind in den politischen Gremien und unterschiedlichen Fachbereichen der Stadt angelaufen. Wir hoffen für die Schulung und Bildung unserer Herner Kinder in Sachen Verkehrs- und Mobilitätserziehung, dass die sich die Verwaltungs- und politischen Entscheidungen in naher Zukunft möglich sind.

Mit beherzten, sachlichen Planungen und Entscheidungen können sicherlich Mittel und Wege gefunden werden, unsere Kinder für die Zukunft zu stärken, damit sie vorausschauend Gefahren im Straßenverkehr erkennen und sich entsprechend verhalten.
Beide Fotos: Björn Koch
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Die Jugendverkehrsschule - ein kurzer Rückblick

Zahlreiche Generationen von Schülern und Schülerinnen haben seit über 60 Jahren die vorbildliche Einrichtung der ehemaligen Stadt Wanne-Eickel an der Karlstraße besucht.

Die Schüler wurden dort vor Ort von einem festen Mitarbeiter der Stadt Herne in Theorie und Praxis in Sachen Verkehrserziehung unterrichtet und angeleitet. Nachdem die feste Stelle mit dem Ausscheiden dieses Mitarbeiters in den Ruhestand gestrichen wurde schien es auf eine Schließung hinauszulaufen. Zunächst fand sich ein privater Betreiber, der allerdings durch seine nachmittägliche Nutzung mittels Go-Carts mit Benzinmotoren Lärmbelästigung der Nachbarn verursachte. Nach kurzer Zeit gab er auf.

Die Stadtverwaltung schlug vor, ABM-Kräfte einzusetzen. Ein neues Konzept wurde erarbeitet. Die Lehrer/Lehrerinnen, die mit ihren Klassen die Einrichtungen besuchten, unterrichten von nun an die Kinder in der JVS jetzt selbst. So konnte man an der Einrichtung festhalten, wie die betroffenen Grundschulen und der pädagogische Fachberater für Verkehrserziehung empfohlen hatten. Nach zwei, drei Jahren stellte sich heraus, dass diese Notlösung mit oft wechselnden ABM-Kräften, die nur für die Öffnung der JVS und die Reparatur der eingesetzten Fahrräder etc. zuständig waren, nicht aufrechterhalten werden konnte. Für die Schulen war diese Regelung einfach nicht verlässlich genug.

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Wir trauern um Werner Kleiber

Am Sonntag (30.12.2018) verstarb unser ehemaliger Geschäftsführer Herr Werner Kleiber im Altern von 84 Jahren.
Werner Kleiber hat über 30 Jahre ausgezeichnete Arbeit als Geschäftsführer geleistet. Eine sachliche und harmonische Zusammenarbeit mit Vorstand und Mitgliedern war immer wichtig. Die Förderung der schulischen Verkehrserziehung und die Arbeit mit Senioren im Straßenverkehr lagen ihm besonders am Herzen.

Auf der Jahreshauptversammlung am 17. April 2012 gab er gemeinsam mit dem damaligen Vorstand sein Amt als Geschäftsführer der Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. ab. „Damit machen wir Platz für Jüngere”, sagte Bernd Westemeyer damals. Als Studiendirektor am Berufskolleg brachte Werner Kleiber beste Kenntnisse aus dem Bereich der Buchführung in die Aufgabe einer Geschäftsführung ein.
Zu der Versammlung am 17.04.2012 waren auch Herr Nipper und Herr Hardt gekommen, damals Geschäftsführer und Präsident der Landesverkehrswacht, um dem langjährigen Vorstand der Verkehrswacht Wanne-Eickel ihren Dank auszusprechen. Herr Hardt ehrte Werner Kleiber durch die Überreichung der silbernen Ehrennadel der Landesverkehrswacht.
In der Traueranzeige der Familie Kleiber lesen wir: „Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln derjenigen, die an ihn denken.“
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Wir wünschen allen Hernern ein frohes neus Jahr und alles Gute für 2019!

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„Selbstständig und sicher zur Schule“ - eine Aktion am Jürgenshof

Alle Fotos von Stefan Kuhn
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Am Freitag (30.11.2018) fand unter Beteiligung der Verkehrswacht ein Aktionstag „Selbstständig und sicher zur Schule“ an der Grundschule Jürgenshof in Herne-Sodingen statt. Morgens 7:15 Uhr trafen sich Vertreter des Rates, der Stadt, des kommunalen Ordnungsdienstes, der Polizei unddes Kinder- und Jugendparlamentes vor der Grundschule am Jürgens Hof. Alle Beteiligten, in gelbe Warnwesten gekleidet, sollten alle Eltern und Kinder, nicht nur dieser Schule, für die Verkehrs- und Sicherheitsproblematik durch das hohe Elterntaxi-Aufkommen sensibilisieren und für selbständige Mobilität der Kinder werben.
Lob gibt es an diesem Morgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Fuß zur Schule begleiteten.