Faustregel für den Reifenwechsel "von O bis O"

Kennt Ihr die Faustregel für den Reifenwechsel “von O bis O” (also von Oktober bis Ostern und umgekehrt)? Auch wenn in der letzten Woche schon sommerliche Temperaturen herrschten – orientiert Euch hinsichtlich des Reifenwechsels immer am aktuellen Wetterbericht. Denn es soll in NRW ja tatsächlich wieder schneien …
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Winterreifenpflicht – sicher von Oktober bis Ostern

Seit dem 4. Dezember 2010 sind Winterreifen Pflicht!
Aktuelle Winterreifen erkennt man am Alpine-Symbol, einem Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Zusätzlich gelten bis zum 30. September 2024 Reifen mit M+S Kennzeichnung als wintertauglich, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind.
Ab 1. Juli 2020 brauchen Lkw und Busse nicht nur auf den Antriebsachsen, sondern auch auf den Lenkachsen wintertaugliche Bereifung.

Das Fahren ohne Winterreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte kostet 60 €, bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer fallen 80 € und im Falle einer Gefährdung 100 € an. Damit ist auch ein Eintrag eines Punktes im Verkehrszentralregister verbunden.

Bereits bei einer Temperatur von sieben Grad Celsius bieten Winterreifen auch auf trockenen Straßen ein deutliches Plus an Sicherheit gegenüber Sommerreifen. Daher sollte man auch in Gegenden, in denen selten mit Schnee und Eis zu rechnen ist, ab Oktober Winterreifen aufziehen. Die Reifen, die mindestens eine Profiltiefe 4 mm aufweisen müssen, sollte man bis Ostern fahren.
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"Neben der Spur"

ist ein Film von Nina Noskowiak und Gewinner des Publikumspreis´ “KurzFilmWettbewerb Verkehrssicherheit”, der von der Deutschen Verkehrswacht und Björn Steiger Stiftung durchgeführt wurde.


…zum Film “Neben der Spur”…

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Unfallrisiko Parken für zu Fuß Gehende und Radfahrende

Fast jeder fünfte innerörtliche Unfall mit Personenschaden im Fußgänger- und Radverkehr steht im Zusammenhang mit dem Parken. Sogenannte Dooring-Unfälle und Unfälle mit Sichtbehinderungen durch parkende Fahrzeuge geschehen dabei besonders häufig. Dieses zeigte eine veröffentlichte Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung sowie entsprechende Empfehlungen sind in einer neuen Ausgabe der Reihe „Unfallforschung kommunal“ zusammengefasst. Die entsprechende „Unfallforschung kommunal“ können Sie ab sofort

…herunterladen…

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… mehr Infos …

Quelle: VERKEHRSWACHT INTERN September 2020/2
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Licht-Test 2020, die Verkehrswacht rät, die Beleuchtung kostenlos testen lassen ____________________________________________________

NRW-Innenminister Herbert Reul, LVW-Vizepräsident Peter Schlanstein, Kfz-Gewerbe-Präsident Frank Mund, Gelsenkirchens Bürgermeisterin Martina Rudowitz, Autohaus Glückauf-Inhaberin Dietlinde Stüben-Endres sowie Helmut Barek, Vorsitzender der Verkehrswacht Gelsenkirchen, ließen sich erläutern, wie der Licht-Test vonstatten geht. Foto: LVW NRW
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Gestern (30.09.2020) fand die Auftakt-Veranstaltung Licht-Test NRW 2020 in Gelsenkirchen statt. Beleuchtung am Auto kostenfrei überprüfen lassen.
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Licht-Test 2020, die Beleuchtung kostenlos testen lassen

Ob der defekte Scheinwerfer oder das falsch eingestellte Abblendlicht: Viele Autos haben Mängel an der Beleuchtungsanlage. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden, fallen diese „Einäugigen“ und „Blender“ auf und bringen Gefahren für die Verkehrssicherheit mit. Daher ruft die Verkehrswacht Wanne-Eickel auch in diesem Jahr wieder dazu auf, am Licht-Test teilzunehmen. „In den Werkstätten des Kfz-Verbandes besteht den gesamten Oktober die Möglichkeit die Beleuchtungsanlage seines Pkws kostenfrei überprüfen zu lassen“, macht Reinhard Dembowy, Geschäftsführender der Verkehrswacht auf dieses Angebot aufmerksam.
Im vergangenen Jahr wiesen in Nordrhein-Westfalen fast 36 Prozent aller getesteten Fahrzeuge Mängel auf. Beim Licht-Test werden die Scheinwerfer, die Begrenzungs- und Parkleuchten, die Brems- und Schlusslichter, die Warnblinkanlage, der Fahrtrichtungsanzeiger sowie die Nebelschlussleuchten überprüft. Kleinere Mängel werden kostenfrei und sofort beseitigt. Kosten entstehen, wenn Ersatzteile eingebaut werden oder umfangreiche Einstellarbeiten vorgenommen werden. „Funktionierendes und gut eingestelltes Licht dient der Verkehrssicherheit. Nur so kann der Autofahrer richtig sehen und gut gesehen werden“, sagt Reinhard Dembowy. Aber natürlich sollten auch alle anderen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer darauf achten, dass sie gut gesehen werden. Neben reflektierenden Materialien empfiehlt er auch helle Kleidung statt das im Winter beliebte Schwarz bzw. Grau.
Eltern von Schulkindern sollten darauf achten, dass ihr Nachwuchs im Dunkeln sichtbar ist. „Gerade in den weiterführenden Schulen werden gerne Rucksäcke getragen, die keine Reflektoren haben. Auch das Licht am Fahrrad sollte regelmäßig kontrolliert werden“, so Reinhard Dembowy.
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Ein Fahrsicherheitstraining braucht jeder. ____________________________________________________

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Wo, erfahren Sie unter Fahrsicherheitstraining der Deutschen Verkehrswacht.

… Informationen auf der Seite der Deutschen Verkehrswacht …

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Darf ich bei Gelb noch über die Ampel fahren?

„[Der Sinn einer Wechsellichtzeichenanlage, wie die Ampel im StVO-Deutsch genannt wird, liegt klar auf der Hand”, erläutert Unfallexperte Achmed Leser vom Tüv Thüringen. “Sie regelt den Verkehr an Kreuzungen, Einmündungen oder an Markierungen für den Fußgängerverkehr. Wer Grün hat, für den ist der Verkehr freigegeben.”

Bei Gelb muss man warten.
Ein Irrglaube ist die Argumentation einiger Autofahrer, dass man bei Gelb noch fahren darf und das Fahren bei Rot erst nach einer Sekunde Rotphase geahndet wird. Bereits bei Gelblicht müssen Verkehrsteilnehmer auf das nächstfolgende Zeichen warten – und zwar vor der Kreuzung. “Selbst der Gelblichtverstoß kann bereits zu einem Bußgeld von zehn Euro führen, nämlich genau dann, wenn ein gefahrloses Anhalten noch möglich gewesen wäre”, so Leser.
Sehr viel teurer – weil extrem gefährlich – wird es beim Missachten des Rotlichts. “Hier sieht der Bußgeldkatalog sehr hohe Strafen vor – und das zu Recht. Denn Rot ordnet den Halt vor der Kreuzung an”, so Leser. “Wer dagegen verstößt, riskiert schlimme Unfälle und wird völlig zu Recht hart bestraft.” Schon das einfache Missachten der Rotlichtphase schlägt mit 90 Euro und einem Punkt Flensburg zu Buche.

Bei einer Gefährdung anderer werden daraus 200 Euro Bußgeld, hinzu kommen zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Passiert bei der Rotfahrt ein Unfall, erhöht sich das Bußgeld auf 240 Euro. Die Schuldfrage dürfte dabei auf der Hand liegen.

Das Rotlicht dauerte schon länger als eine Sekunde
Noch schärfer sind die Strafen, wenn die Rotphase bereits eine Sekunde andauerte. Dann wird automatisch eine Gefährdung anderer unterstellt. Hierfür werden bis zu 360 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig.

Wer glaubt, dass das Haltegebot bei einer roten Ampel nur für Autofahrer Konsequenzen hat, liegt ebenfalls völlig falsch. Die Strafen für eine Rotfahrt mit dem Fahrrad sind inzwischen nicht zu unterschätzen: Die Bußgelder beginnen bei 60 und enden bei 180 Euro.
Auch Radler können sich Punkte einfangen

Was viele Radfahrer nicht wissen: Für die Missachtung der Rotphase kassiert man auch auf dem Fahrrad einen Punkt in Flensburg. Und auch der vermeintlich schwächere Fußgänger kann ein Bußgeld von fünf bis zehn Euro bekommen, wenn er die rote Ampel ignoriert.]“
Quelle: t-online.de
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„Sei kein Blender! Mach mit beim Licht-Test“ –

Die Polizei achtet bei allgemeinen Verkehrskontrollen im Herbst besonders auf eine intakte Beleuchtungsanlage. Mit der Teilnahme am Licht-Test sind Autofahrende auf der sicheren Seite. (Foto: Kfz-Verband)
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Landesweite Aktion zum Lichttest 2019 – die Verkehrswacht Wanne-Eickel rät zur Teilnahme am kostenlosen Licht-Test 2019
Wenn die Tage kürzer werden und die Dämmerung früher einsetzt, ist gute Sicht im Straßenverkehr besonders wichtig. Daher rufen wir alle Autofahrerinnen und Autofahrer dazu auf, am Licht-Test 2019 teilzunehmen. „Im gesamten Oktober hat man Gelegenheit, die Beleuchtungsanlage seines Pkw kostenfrei in den Werkstätten des Kfz-Verbands überprüfen zu lassen“, so Reinhard Dembowy. _„Man sollte die kommenden Tage nutzen, um einen Check zu vereinbaren und damit einen Beitrag zur eigenen Verkehrssicherheit zu leisten.“
Auf unseren Straßen sind immer noch zu viele „Blender“ und „Einäugige“ unterwegs, so Dembowy weiter. Beim Licht-Test des Vorjahres wurden in Nordrhein-Westfalen an jedem dritten überprüften Fahrzeug Mängel an der Beleuchtungsanlage festgestellt.
Wer am Licht-Test teilnehmen möchte, wendet sich an die für ihn zuständige Kfz-Innung.Sie kennt die Werkstätten des Kfz-Verbands, die die kostenfreie Überprüfung anbieten.


Zur Suche der KfZ Betriebe in Herne / Castrop

Beim Licht-Test in der Werkstatt werden dann die Funktion und Einstellung der Scheinwerfer überprüft, um ein Blenden des Gegenverkehrs auszuschließen. Auch nehmen die Fachleute die Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage sowie Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte unter die Lupe. Dabei werden kleinere Mängel sofort und kostenfrei beseitigt. Nur wenn Ersatzteile eingebaut oder umfangreiche Einstellarbeiten vorgenommen werden müssen, kommen auf den Fahrzeughalter Kosten zu. Jedes geprüfte Fahrzeug erhält eine Licht-Test-Plakette.

„Gutes Licht ist nicht nur für die Fahrerinnen und Fahrer wichtig. Auch die Verkehrssicherheit von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern wird dadurch verbessert“, erläutert Reinhard Dembowy. Letztere sollten sich in den dunklen Monaten auch selbst durch helle Kleidung oder reflektierende Materialien „sichtbar machen“. Personen, die mit Jacken, Westen, Überwürfen oder Armbinden aus reflektierenden Materialien ausgestattet sind, werden in der Dämmerung von Autofahrern deutlich früher wahrgenommen als dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmende.

Der Licht-Test 2019 ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Verkehrswacht. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister.

Bildunterschrift:
Die Polizei achtet bei allgemeinen Verkehrskontrollen im Herbst besonders auf eine intakte Beleuchtungsanlage. Mit der Teilnahme am Licht-Test sind Autofahrende auf der sicheren Seite. (Foto: Kfz-Verband)

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Aus der Presse "Unser Rat zu Karneval" für den Weg zur Feier auf’s Auto verzichten

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Mit Taxi, Bus und Bahn an Karneval sicher unterwegs

Allmählich steuert die diesjährige Karnevalssaison auf ihren Höhepunkt zu. Viele Jecken freuen sich auf Sitzungen, private Feiern und den Straßenkarneval am kommenden Wochenende. Die Verkehrswacht Wanne-Eickel wünscht allen Narren für die kommenden Tage viel Spaß, mahnt aber gleichzeitig, sich danach nicht unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. „Leider gibt es immer noch Menschen, die Gesundheit und Leben von sich und anderen aufs Spiel setzen, indem sie betrunken Auto fahren“, so Heinrich Hendricks unser Vorsitzender „Dies ist umso weniger zu verstehen, da es in der Regel genügend Alternativen gibt, mit Bus und Bahn oder Taxi zur Feier und zurück zu kommen.“
Die Folgen von Alkohol- und Drogenfahrten können dramatisch sein: In NRW verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 30 Verkehrstote, die aufgrund von Alkohol und Drogen am Steuer verunfallten.

„Wer sich betrunken oder nach Drogenkonsum ans Steuer setzt, handelt absolut unverantwortlich!“, mahnt Heinrich Hendricks. Am besten plant man bereits vor der Feier, wie man mit Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln hin- und zurück kommt. Dann kommt man erst gar nicht in Versuchung, sich trotz des einen oder anderen Biers nach der Party ans Steuer zu setzen. Auch könne man vorab eine Fahrerinnen oder einen Fahrer bestimmen. Der- oder diejenige müsse dann aber auch konsequent auf Alkohol verzichten. „Die Devise muss in jedem Fall lauten: Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht!“, unser Vorstand.

Auch drohen Alkoholfahrern Konsequenzen: Wenn man mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille und mehr am Steuer erwischt wird, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird beim Erstverstoß mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet. Aber bereits ab 0,3 Promille geht die Polizei von einer „relativen Fahruntüchtigkeit“ aus. Wer dann durch seine Fahrweise auffällt, kann bereits wegen Trunkenheit im Verkehr belangt werden. Deswegen sollte man sich am besten nur nüchtern ans Steuer setzen. Und für Fahrer bis 21 Jahre gilt ein generelles Alkoholverbot.

Auch am Tag nach der Feier sollten sich diejenigen Narren, die dem Alkohol besonders zugesprochen haben, eine Auszeit vom Autofahren gönnen. Schließlich wird Alkohol nur sehr langsam abgebaut, sodass man am nächsten Morgen oft noch nicht fahrtüchtig ist.
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