Aus der Presse "Unser Rat zu Karneval" für den Weg zur Feier auf’s Auto verzichten

_____________________________________________________________

Mit Taxi, Bus und Bahn an Karneval sicher unterwegs

Allmählich steuert die diesjährige Karnevalssaison auf ihren Höhepunkt zu. Viele Jecken freuen sich auf Sitzungen, private Feiern und den Straßenkarneval am kommenden Wochenende. Die Verkehrswacht Wanne-Eickel wünscht allen Narren für die kommenden Tage viel Spaß, mahnt aber gleichzeitig, sich danach nicht unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. „Leider gibt es immer noch Menschen, die Gesundheit und Leben von sich und anderen aufs Spiel setzen, indem sie betrunken Auto fahren“, so Heinrich Hendricks unser Vorsitzender „Dies ist umso weniger zu verstehen, da es in der Regel genügend Alternativen gibt, mit Bus und Bahn oder Taxi zur Feier und zurück zu kommen.“
Die Folgen von Alkohol- und Drogenfahrten können dramatisch sein: In NRW verzeichnete die Polizei im vergangenen Jahr 30 Verkehrstote, die aufgrund von Alkohol und Drogen am Steuer verunfallten.

„Wer sich betrunken oder nach Drogenkonsum ans Steuer setzt, handelt absolut unverantwortlich!“, mahnt Heinrich Hendricks. Am besten plant man bereits vor der Feier, wie man mit Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln hin- und zurück kommt. Dann kommt man erst gar nicht in Versuchung, sich trotz des einen oder anderen Biers nach der Party ans Steuer zu setzen. Auch könne man vorab eine Fahrerinnen oder einen Fahrer bestimmen. Der- oder diejenige müsse dann aber auch konsequent auf Alkohol verzichten. „Die Devise muss in jedem Fall lauten: Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht!“, unser Vorstand.

Auch drohen Alkoholfahrern Konsequenzen: Wenn man mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille und mehr am Steuer erwischt wird, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird beim Erstverstoß mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet. Aber bereits ab 0,3 Promille geht die Polizei von einer „relativen Fahruntüchtigkeit“ aus. Wer dann durch seine Fahrweise auffällt, kann bereits wegen Trunkenheit im Verkehr belangt werden. Deswegen sollte man sich am besten nur nüchtern ans Steuer setzen. Und für Fahrer bis 21 Jahre gilt ein generelles Alkoholverbot.

Auch am Tag nach der Feier sollten sich diejenigen Narren, die dem Alkohol besonders zugesprochen haben, eine Auszeit vom Autofahren gönnen. Schließlich wird Alkohol nur sehr langsam abgebaut, sodass man am nächsten Morgen oft noch nicht fahrtüchtig ist.
_____________________________________________________________

Sichere Mobilität für Senioren

Burkhard Nipper der geschäftsführende Direktor der Landesverkehrswacht NRW veröffentlichte seine Meinung in den Verkehrswacht-Infos der Landesverkehrswacht NRW e.V. vom 01. Februar 2017:

“Immer wieder berichten Medien über von Senioren verursachte spektakuläre Unfälle. Schnell wird dann der Ruf nach verpflichtenden Gesundheitschecks erhoben. Bei nüchterner Analyse der Zahlen erkennt man jedoch, dass Senioren weniger Unfälle mit Personenschäden als jede andere Altersgruppe verursachen und insofern weniger Gefährder sondern eher die Gefährdeten sind. Gleichzeitig lassen die in anderen Ländern bestehenden Gesundheitschecks für Senioren keine Verbesserung der Unfallzahlen erkennen.
Die Fahrfähigkeit der Senioren kann jedoch durch Fahrproben im Realverkehr mit einem anschließenden gezielten Training zur Reduzierung der aufgedeckten Defizite verbessert werden, haben erste Untersuchungen der TU Dortmund gezeigt. Die Zweckmäßigkeit zur Unfallvermeidung und Nachhaltigkeit sollte daher umgehend durch eine repräsentative Großuntersuchung geprüft werden. Dann können die Fahrproben der Senioren im Realverkehr mit einem Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz zu einer deutlichen Verlängerung von sicherer Autormobilität der Senioren und zu mehr Verkehrssicherheit für die Gesellschaft führen“.


Weitere Infos unter Sichere Mobilität für Seniorinnen und Senioren durch Rückmeldefahrten

_____________________________________________________________