Verkehrssicherheitstage 2018

28.04.18 Ev. KiTa Schadeburg

08.06.18 Kath. KiTa Allerheiligste Dreifaltigkeit

15.06.18 Ev. Luther-Kindergarten und Ev. KiTa Löwenherz

12.07.18 Ev. KiTa Dreifaltigkeit

14.09.18 Städt. KiTa „Rappelkiste“

21.09.18 Ev. Kindergarten Diedrichstr. und Städt. KiTa Horsthauser Str.

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Solange wie möglich rückwärts

Foto: Stefan Kuhn (Herne)

Der Schutz der Kinder im Auto hat in Deutschland hohen Stellenwert mit einer Gesamtsicherungsquote von 99 Prozent. Aber innerorts und auf Kurzstrecken werden lediglich 83 Prozent der Kinder in Kinderrückhaltesystemen befördert – leider genau dort, wo häufig Unfälle passieren. Kinder ab 6 Jahren wurden auf Landstraßen zu 18 Prozent und auf Innerortsstraßen sogar zu 23 Prozent nur mit Erwachsenengurten und damit nicht altersgerecht gesichert.
Auf der 15. Internationalen Konferenz Protection of Children in Cars” beim TÜV SÜD im Dezember 2017 haben 160 Experten aus 22 Ländern über die neuesten Erkenntnisse berichtet.

Die neue ECE Regulierung R 129 schreibt nun für Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten verbindlich rückwärts gerichtete Kinderschutzsysteme vor, bei denen in Kollisionen oder bei scharfem Bremsen die Kopf/ Hals/Rückenpartie des Kleinkindes wesentlich besser geschützt ist durch die Abstützwirkung der Sitzschale. Auf keinen Fall zu früh umsteigen!

Dies zeigt auch die deutsche Unfallstatistik 2016, die wiederum für die „Umsteiger“-Altersgruppen 1 bis 2 Jahre und 5 bis 7 Jahre das höchste Gefahrenpotential für schwere und tödliche Verletzungen ausweist. Bei den 5- bis 7-jährigen Kindern verzichten viele Eltern schon auf den rundum schützenden Kindersitz (der auch noch erhöhten Komfort bringt) und sichern die Kinder viel zu früh nur mit dem Erwachsenengurt. Er verläuft bei zu kleiner Körpergröße im Schulter-/ Brustbereich noch ungünstig verläuft und bietet keinen Schutz bei Seitenkollisionen.

In Deutschland endet die Pflicht zur Benutzung von geeigneten Schutzsystemen erst bei einem Alter von 12 Jahren und bei einer Größe des Kindes von 150 cm.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Langwieder
Quelle Mobil & Sicher – Verkehrswachtmagazin 1/2018
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Tipps für Eltern beim Erwerb von Kindersitzen

Foto: Stefan Kuhn (Herne)

• Kaufen Sie den Kindersitz in einem Fachgeschäft. Nehmen Sie das Kind mit lassen es probesitzen. Testen Sie den Sitz immer im eigenen Pkw. Machen mit der Handhabung des Sitzes vertraut und beachten die Hinweise der Bedienungsanleitung.
• Der richtige Einbau ist wichtig, der Sitz das Kind bestmöglich schützen kann. Besonders ist darauf zu achten, dass die Gurte straff angezogen werden so dass der Gurt möglichst nahe am Körper anliegt-
• Bei Montage eines rückwärts gerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz muss unbedingt der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden.

Quelle Mobil & Sicher – Verkehrswachtmagazin 1/2018
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Verkehrssicherheitstag im Kiga St. Anna

Die Verkehrswacht Wanne-Eickel führte am Freitag (09.06.2017) im St. Anna Kindergarten einen Verkehrssicherheitstag durch, zu dem auch die Eltern und Kinder der AWO Kita FaBiO eingeladen waren. Der Clown Ugolino animierte die kleinen und großen Zuschauer mit seinen Liedern, Zaubereien, Ansprachen und Bewegungsübungen im Rahmen seines neuen für die Verkehrswacht erschaffenen Kindertheaters “Emma bleibt bei ROT stehen” zum aktiven Mitmachen. Ugolino bringt im Stück den Kindern mit seiner Handpuppe Emma u.a. die Themen Ampel, links und rechts, Straßenüberquerung und das verkehrssichere Fahrrad nahe.
Eine erfreuliche Veranstaltung!
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"move it"-Box für Cranger Arche

Seit Jahren arbeitet die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. – Aktiv in Herne mit den Kindertagestätten in Sachen Verkehrserziehung zusammen und unterstützt ihre Arbeit vor Ort.
Am Donnerstag (06.04.2017) übergab sie der Kita Cranger Arche im Familienzentrum im Wanner Dreieck eine „move it“-Box. Björn Harwardt von der Verkehrswacht hat der Einrichtung den Umgang mit der Box vorgestellt und sie symbolisch dem Erzieher Markus Baksch und den beiden Kindern Maja und Tom übergeben.
Die Deutsche Verkehrswacht entwickelte speziell für Kindergärten und Kindertagesstätten die „move it“-Box. Eine „move it“-Box enthält vielfältige Materialien für ein abwechslungsreiches Spiel- und Bewegungsangebot: Schwungtücher und -seile, Soft-Frisbees und Jongliertücher, Koosh-Bälle, ein Handbuch und eine DVD mit Tipps für die Umsetzung.
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Unser neues Programmangebot "Kind und Verkehr"!

Das Programm “Kind und Verkehr” bietet Eltern, Großeltern, Tagesmüttern, allen, die Kinder im Vorschulalter betreuen, kostenlose Veranstaltungen zur Verkehrserziehung an. Diese werden von unserem Moderator Björn Harwardt in Kitas durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort zusätzliches schriftliches Informationsmaterial. Ein spezieller ausführlicher Elternratgeber kann nur an Eltern ausgegeben werden, die an einer dieser Veranstaltungen teilnehmen. Es können mit dem Moderator verschiedene Themenschwerpunkte vereinbart werden, z.B. Gefahren und Grenzen im Wohnumfeld, Kinder als Mitfahrer, Kinder zu Fuß unterwegs und Kinder mit Spielfahrzeugen.
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Erster Verkehrssicherheitstag

Zum ersten Mal seit vielen Jahren führte die Verkehrswacht Wanne-Eickel am Freitag (20.05.16) in der ev. Kita Turmstr. in Röhlinghausen einen Verkehrssicherheitstag durch, der von unserem Kindergarten-Moderator Björn Harwardt organisiert und begleitet wurde. In Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehern und der VW wurden ein Verkehrsschilderwald sowie Bewegungsspiele auf Hügelkuppen und Flusssteinen und Übungen mit der “move it”-Box angeboten. Ein Laufradparcours mit Slalompassagen führte über einen Zebrastreifen und eine elektrischen Ampel. Gezielte Elternberatung zum Bewegungsverhalten und fachliche Information zu Kindersitzen und Fahrradhelmen ergänzten die Übungen der Kinder.


Hier geht`s zur Fotostrecke über den Verkehrssicherheitstag.

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Sergio Magic beim Verkehrssicherheitstag

Zum Ende begeisterte der Zauberer und Ballonkünstler Sergio Magic das Publikum mit seiner neuen Verkehrserziehungsshow.
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Ziele von Verkehrssicherheitstagen

Verkehrssicherheitstage werden vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Bundesprogramms „Kinder im Straßenverkehr“ gefördert. Ziel ist es, die Beweglichkeit, die Wahrnehmung, das Reaktionsvermögen und das Sozialverhalten der Kindergartenkinder zu trainieren, um so Unfallgefahren zu vermindern. 60% der Kinder haben bereits bei der Einschulung Haltungsschäden und gut die Hälfte der Schulkinder hat keine ausreichende Kondition mehr beim Laufen, Springen und Schwimmen.
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Unsere Verkehrswacht erweiterte ihren Tätigkeitsbereich

Unser Mitarbeiter Björn Harwardt hat im vierten Quartal 2015 seine Tätigkeit als Moderator aufgenommen.
Er bietet u.a. die Teilnahme an Verkehrsbegehungen rund um Kindergärten und Kindertagesstätten an.
Termine: Nach Vereinbarung

Die Deutsche Verkehrswacht entwickelte speziell für Kindergärten und Kindertagesstätten die „move it“-Box. Eine „move it“-Box enthält vielfältige Materialien für ein abwechslungsreiches Spiel- und Bewegungsangebot: Schwungtücher und -seile, Soft-Frisbees und Jongliertücher, Koosh-Bälle, ein Handbuch und eine DVD mit Tipps für die Umsetzung.
Björn Harwardt wird diese Box und den Umgang damit in verschiedenen Einrichtungen vorstellen.
Ab Oktober 2015 wurde unser Moderator Björn Harwardt mit dem Programm der DVW „Kinder im Straßenverkehr“, kurz KiS genannt, in den Herner Kindertageseinrichtungen tätig. In verbindlichen Erstgesprächen zu Verkehrssicherheitstagen beriet und berät er Erzieherinnen und Erzieher über neue verkehrspädagogische Ansätze und Methoden und unterstützt sie bei Planung und Durchführung verkehrspädagogischer Aktionen. Außerdem berät er Eltern von Vorschulkindern bei Elternveranstaltungen. Er informiert sie über altersbedingte Entwicklungs- und Verhaltensmerkmale ihrer Kinder und setzt diese in Bezug zum kindlichen Verkehrsverhalten.
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