Unser Motto: Fahrradfahren, aber nur mit Helm! Wir demonstrieren das auf dem Cranger Kirmesumzug.

Vor 100.000 Zuschauern tragen wir unsere neuen Abus-Helme gut dekoriert zur Schau. Wir hoffen, dass unser Beitrag zur Verkehrssicherheit Schule macht und ansteckend ist, auch wenn wir nicht unter die Gewinnern der Fußtruppen gewählt wurden.
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Theorie vor Praxis

Frau Lutum bittet Kinder und Eltern zum einführenden Unterricht ins Gebäude. Sie erklärt wichtige Verkehrszeichen, beschreibt die Verkehrsführung, macht klare Ansage zum Verhalten und erinnert an die Absprachen zur Gruppenaufteilung.
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Nur mit Helm

Bevor sich Radfahrer und Fußgänger als Verkehrsteilnehmer in den „Verkehr“ begeben, stellt sich die Frage: „Sitzt der Helm richtig?“ Nochmals Nachstellen! Dann geht es zur Fahrradausgabe und in den „Verkehr“. Die Eltern haben ihre Aufgabenposten bezogen. Zuerst setzen sich die sicheren und fitten Radfahrer aufs Rad.
Ausnahmsweise heute acht Hände, vier Mitarbeiter der Verkehrswacht helfen bei der Ausgabe der Räder. Ich bin hier, um unsere Mitarbeiter bei ihrer Arbeit zu porträtieren, um diese Arbeit auf der Homepage vorzustellen.

Warten auf das Startzeichen

Hintereinander in einer Reihe – die Kinder mit den Fahrrädern warten auf das Startzeichen ihrer Klassenlehrerin. Die Fußgänger sind bereits unterwegs. Frau Lutum hat den Überblick und ist überall in vollem Einsatz.
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Eltermithilfe erwünscht

Mutter Nadine Götter steht am Halteschild und weist auf den Haltebalken der Stoppstraße hin. Vater Andreas Gerdesmann, die Ampeln fest im Blick, beobachtet das richtige Verhalten dort. Vater Thorsten Stahlberg checkt das Verhalten am Zebrastreifen und Mutter Özlem Babaoglu gibt Tipps beim Linksabbiegen.
Sie gibt mit Worten, Mimik und Gestik ihre Anweisungen, lobt, muntert auf, tröstet, feuert an und greift ein, wenn Regeln überschritten werden. Sie verordnet kurze Auszeiten zum Nachdenken. Nur wenige Schüler fallen auf. Es wird schon mal „lechts“ mit „rinks“ verwechselt.

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Radfahrtraining macht sicher

Frau Lutum ruft „Räder abstellen zum Wechsel. Richtig auf den Ständer stellen. Dieser Sattel ist zu hoch für dich, dieses Fahrrad zu groß.“ Die Mitarbeiter der VW stellen die Sattel und Räder richtig ein.
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Radfahren im Schonraum

Heute wird mir ganz deutlich, der Unterricht in Jugendverkehrsschule ist pädagogisch sinnvoll. Nach Übernahme der Betreuung durch die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. hat er an Profil und Beständigkeit gewonnen. Die Verkehrswacht bietet Unterstützung und Verlässlichkeit. Auch nach 60 Jahren bietet dieser Standort als verkleinertes Abbild der Verkehrswirklichkeit einen hervorragenden Schonraum für das Trainieren sicheren Verhaltens im Straßenverkehr.
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Vorteile einer stationären Einrichtung

Die mobile Jugendverkehrsschule mit den Fahrübungen auf dem Schulhof ist eine akzeptable Lösung, aber kein Ersatz, wenn in Zukunft diese örtliche Einrichtung einmal wegfallen wird. Ich traue mir dieses Urteil zu, denn ich war ich über viele Jahre als Fachberater für Verkehrserziehung an den Herner Grund- und Hauptschulen tätig. Außerdem arbeite ich als Mitglied der Verkehrswacht Wanne-Eickel fast drei Jahrzehnte im pädagogischen Beirat der VW mit. Nachdem vor vielen Jahren die feste Stelle für die JVS gestrichen wurde – der zuständige Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes ging in Rente – hat sich einiges geändert.

Das allgemeine pädagogische Konzept in der JVS wurde den heutigen Lernmethoden angepasst. Das Radfahrtraining und die Radfahrausbildung in den Grundschulen mit dem Abschluss der Lernkontrolle im öffentlichen Schonraum unter Mitarbeit der Polizei, der Eltern und der Schule wurden gestärkt.
Wir sprechen heute von Mobiltätserziehung statt Verkehrserziehung. Lehrerinnen und Lehrer gestalten ihren Unterricht hier eigenverantwortlich vor Ort.
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Unsere Mitarbeiter

Claudio Novozin, Peter Böhm, Horst Novozin, Jochen Hormauer

Vor über einem Jahr erfolgten Absprachen mit der Stadt Herne und der örtlichen Verkehrswacht. Die Verkehrswacht Wanne-Eickel hatte neue aktive Mitglieder gewinnen können. So kann sie sich in der JVS verstärkt einbringen und die verkehrspädagogische Arbeit unter Einsatz von Eigenmitteln, Personal und Geld leisten.
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Erfolgreich arbeiten

Dazu beigetragen hat auch die Landesverkehrswacht mit 24 Fahrrädern und 15 Fahrradhelmen. Im Frühjahr 2015 hat NRW-Verkehrsminister Michael Groschek zusammen mit Heinz Hardt, damaliger Präsidenten der Landesverkehrswacht NRW, in Anwesenheit von Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck Räder und Helme an unsere VW übergeben.
Fazit: Das Konzept der örtlichen Jugendverkehrsschule in Wanne hat sich seit der Übernahme der Betreuung durch unsere Verkehrswacht in Zusammenarbeit mit den Herner Grundschulen und dem Fachbereich Schule der Stadt Herne erfolgreich entwickelt und bewährt.
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