Der digitale Aktionstag Sicherheit auf dem Fahrrad


… mehr Informationen zum Fahrradhelm für Kinder <

____

… mehr Informationen zum Thema Rücksicht auf Radfahrende <

____


… mehr Informationen zum Thema die Fahrradbremse <


Weitere digoitale Angebote folgen.

_____________________________________________________________

Sicheres Radfahren

Radfahrtraining und Radfahrausbildung in der Grundschule, ein Besuch der Jugendverkehrsschule, begleitetes Radfahren mit Eltern am Wochenende, gemeinsame Radtouren, Radfahrtraining in der Sek I, ein Pedelectraining für Senioren, eine gute Radfahrinfrastruktur mit ausgebauten Radwegen in unserer Stadt wirken sich positiv auf das alltägliche Radfahren und eine zunehmende Akzeptanz des Rades als Verkehrsmittel aus.
_______________________________________________________________

2019 trugen mehr Menschen einen Fahrradhelm

Knapp 23 Prozent der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben 2019 einen Schutzhelm getragen.
Vor allem junge Erwachsene schützen sich immer häufiger mit einem Helm. Das ist ein Ergebnis von Erhebungen, die jährlich im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erfolgen.
Die Helmtragequote bei Radfahrenden ist über alle Altersklassen hinweg seit der Vorjahreserhebung um fast 5 Prozentpunkte auf nahezu 23 Prozent gestiegen und erreicht damit ihren bisherigen Höchststand. Anstiege gibt es insbesondere bei den 17- bis 21-Jährigen (von 8 auf 14 Prozent), bei den 22- bis 30-Jährigen (von 8 auf 18 Prozent) und bei den 31- bis 40-Jährigen (von 15 auf 25 Prozent).
______________________________________________________________

Licht ist Pflicht! – Beim Radfahren auf richtige Beleuchtung achten - Teil 2

Aktive Beleuchtung

Welche Beleuchtung an Fahrrädern vorhanden sein muss, ist in Paragraf 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) genau geregelt. Dabei wird zwischen aktiver und passiver Beleuchtung unterschieden. Zur aktiven Beleuchtung gehören ein weißer Frontscheinwerfer, der auch mit Tagfahr- und Fernlichtfunktion ausgestattet sein kann und ein rotes Rücklicht, das Brems- und Standlichtfunktion haben darf. Diese können fest installiert per Dynamo oder als Anstecklichter mit Batterie betrieben werden. Batterielichter müssen im Bedarfsfall angebracht werden, jedoch kann dies bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel oder Regen auch tagsüber der Fall sein. Daher ist es besser, sie immer mitzuführen.
_______________________________________________________________

_______________________________________________________________

Licht ist Pflicht! – Beim Radfahren auf richtige Beleuchtung achten - Teil 1

Ab dem Herbst sind Radfahrende vermehrt bei trübem Wetter, Dämmerung und Dunkelheit unterwegs. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen und das Unfallrisiko zu senken, sind zum Beispiel helle Kleidung und reflektierende Elemente empfohlen. Eine funktionierende und vollständige Beleuchtung am Fahrrad ist dagegen Pflicht. In 2019 wurden laut Statistischem Bundesamt 208 Unfälle mit Personenschaden von Radfahrenden verursacht, die die Beleuchtungsvorschriften nicht beachtet haben. Bei 452 weiteren Unfällen mit Personenschaden waren technische Mängel an der Fahrradbeleuchtung die Ursache.
Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) erläutert, was jedes Fahrrad braucht, um sicher durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.
______________________________________________________________

Zahl der getöteten Radfahrenden seit 2010 um 16,8 % gestiegen

“Die meisten Fahrradunfälle ereignen sich im Sommerhalbjahr. Allerdings ist die Fahrrad-Saison in den vergangenen Jahren länger geworden. Denn immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für den Weg zur Ausbildung oder zur Arbeit. Daher gibt es an Wochentagen mehr Fahrradunfälle als am Wochenende. Demgegenüber sind Unfälle mit Motorrädern und Motorrollern überwiegend ein Schönwetter- und Freizeitphänomen. Sie finden gehäuft an Wochenenden in den Monaten April bis Oktober statt.”


… mehr Infos …


___________________________________________________________________

Neuer Moderator "Fit mit dem Fahrrad/Pedelec"

Im August 2019 hat unser Mitarbeiter Jürgen Uhlmann seine Moderationsfelder erweitert. Er ist ab jetzt ausgebildeter Moderator “Fit mit dem Fahrrad / Pedelec”.
Das Seminar der Deutschen Verkehsrwacht fand in Köln statt. Dort stellte die ZEG (Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft) ihr Gelände für die theorethische und praktische Ausbildeung zur Verfügung. Insgesamt wurden 10 Moderatoren aus unterschiedlichen Bundesländern ausgebildet.
___________________________________________________________________

Plakat „Das verkehrssichere Fahrrad“

Für die Verkehrssicherheitstage im Bundesprogramm „FahrRad…aber
sicher“ steht das neue Plakat „Das verkehrssichere Fahrrad“ im A3-
Format zur Verfügung. Abgebildet ist ein Fahrrad mit der nach StVZO
vorgeschriebenen Ausstattung. Das Plakat kann ab sofort im Medien-Shop der DVW kostenlos bestellt werden.
_____________________________________________________________

Weniger Unterstützung durch die Polizei bei der Radfahrausbildung

WAZ vom 27.02.2018

Herne. Schüler der dritten Klassen werden in diesem Jahr „aus personellen Gründen“ nicht trainiert. Schulleiterinnen: Wir üben nicht auf der Straße.

Die Polizei zeigt Erstklässlern nicht nur, wie man sicher zur Schule und von dort wieder nach Hause kommt. Sie engagiert sich auch bei der Radfahrausbildung von Grundschülern – in diesem Jahr aber weniger als bislang und zwar „aus personellen Gründen“, wie das Bochumer Präsidium am Montag auf Nachfrage mitteilte.

Herner, Bochumer und Wittener Drittklässler werden 2018 auf ein von der Polizei begleitetes Fahrradtraining verzichten müssen. Polizeisprecher Volker Schütte betont, dass es sich bei den Radfahrübungen für Schüler dritter Klassen immer um eine zusätzliche freiwillige Aufgabe der Kollegen gehandelt habe. „Dies gehört nicht zu unserem Pflichtprogramm.“
Training nur noch auf dem Hof

Die Polizei werde aber weiterhin Fahrtrainings auf der Straße für Viertklässler durchführen und die danach übliche Fahrradprüfung abnehmen, nach deren Bestehen die Mädchen und Jungen den begehrten Fahrradführerschein erhalten. Der Hauptkommissar verweist darauf, dass Verkehrserziehung eine Aufgabe der Eltern sei. Auch wenn er weiß: „Dieses Thema kommt oft zu kurz!“

Bei den Grundschulen kommt die fehlende Polizeibegleitung nicht gut an. Schulleiter sprechen auf Nachfrage der WAZ von massiven Auswirkungen auf die Fahrsicherheit der Kinder.
Alternative: Jugendverkehrsschule

„Training werden wir dann nur noch auf dem Schulhof machen“, sagt Ingrid Hageleit, Leiterin der Grundschule am Eickeler Park. Zwei praktische Fahrübungsstunden fallen demnach in der dritten Klasse quasi aus. „Wir werden da sicher nicht im Schulbezirk ‘rumfahren.

Eine gute Alternative sei (noch) die Jugendverkehrsschule. Dass die Polizei auch die Fahrradprüfung für die Viertklässler irgendwann nicht mehr überwachen könnte, hält Ingrid Hageleit für „fatal“. Die Grundschulrektorin macht deutlich: Das könnten wir nicht auch noch übernehmen.“

Eigentlich solle 70 Prozent der Radfahrausbildung von den Eltern kommen. „Wir haben aber manchmal Schüler, die noch nicht einmal alleine fahren können“, sagt Schulleiterin Monika Müller.
__________________________________________________________