Neues Hörtestgerät im Einsatz

Unser Moderator Johann Holecek hatte am 06.05.2019 eine Mobil & Sicher- Veranstaltung bei den Wanner Wohnstätten, erstmals mit unserem neuen Hörtestgerät, das der Geschäftsführer Reinhard Dembowy angeschafft hat. “Das war ein voller Erfolg auf ganzer Linie,” so Johann Holecek.
20 Senioren waren begeistert. Bis auf zwei Teilnehmer haben alle altersgemäß gut hören können.
Die beiden Teilnehmer, bei denen die Hörfähigkeit schon etwas nachgelassen hatte, waren sehr dankbar für den Hinweis, einen Ohrenarzt oder Hörgeräte-akustiker zu konsultieren.
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Aktivitäten 2018 - ein Überblick

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Geschäftsführer Reinhard Dembowy stellte auf der Jahreshauptversammlung am 30.04.2019 die zahlreichen Veranstaltungen unserer Verkehrswacht aus dem Jahr 2018 vor. Der 1. Vorsitzende Heinrich Hendricks lobte alle Mitarbeiter für ihren Einsatz. In der Gesamtschau ist das eine ganz beeindruckende Zahl von Veranstaltungen bezogen auf die geringe Zahl der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V.. Hut an!

Hier ein Überblick

• Moderationen „Sicher mobil“: 90 Veranstaltungen mit jeweils 8-15 Teilnehmern mit den Moderatoren Uhlmann, Holecek, Seeger und Dembowy

• Moderationen „KiS/KuV“: 21 Veranstaltungen durchgeführt von B. Harwardt und M. Seeger

• Ampelmännchen: 38 Veranstaltungen mit M. Kowalczik und S. Schirmer

• Sehtest an Grundschulen: 23 Grundschulen bei insgesamt 1257 Kindern mit Christel und Jürgen Uhlmann

• Jugendverkehrsschule: 38 Mitarbeitereinsätze mit Claudio Nowozin, Peter Böhm, Horst Nowozin, Jochen Hornauer und Ralf Schirmer

• Verkehrssicherheitstage „Kinder im Straßenverkehr“: 6 Veranstaltungen mit jeweils ca. 50 Teilnehmern durch Mitarbeiter der Verkehrswacht pro Termin

• Verkehrssicherheitstage „Mobil bleiben aber sicher“: 5 Veranstaltungen über jeweils 6 Stunden mit 6 Mitarbeitern der Verkehrswacht pro Termin bei ca. 500-700 Teilnehmern

• Sonstige Helfereinsätze: 81 sonstige Einsätze (Unterstützung Rollatorparcours, Unterstützung VW Bochum etc.)

• die große jährliche Schulanfangsaktion

• der Seniorennachmittag „mobil bleiben, aber sicher“ mit ca. 1000 Senioren auf der Cranger Kirmes

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Ergebnisse der Seh- und Farbtest an allen Kindern der 3. Klassen aller Herner Grundschulen

Unsere Moderatoren und Fachleute Christel und Jürgen Uhlmann haben in diesem Jahr in der Zeit vom 4. Februar 2019 bis zum 25.März 2019 an 23 Herner Grundschulen für die Verkehrswacht Wanne-Eickel e.V. ihre Seh- und Farbtests durchgeführt.
Sie haben 1.339 Schüler und Schülerinnen der 3. Klassen getestet. 161 Kinder hatten eine Seh- oder Farbschwäche. Das entspricht einem Prozentsatz von 12,02 %.
Christel und Jürgen Uhlmann stellten im Rahmen ihrer 12jährigen Tätigkeit fest: „2019 liegt das zweitbeste Ergebnis an den Herner Grundschulen vor“. Bei schwerwiegenden Sehmängeln werden die Eltern der betroffenen Kinder von den Lehrern und Lehrerinnen angesprochen, mit ihren Kindern dringend einen Augenarzt aufzusuchen.
Die Verkehrswacht hofft, dass der Rückgang festgestellter Seh- und Farbmängel insgesamt auf die Kontinuität und Verlässlichkeit von zwölf Jahren Seh- und Farbtests der Verkehrswacht Wanne-Eickel zurückzuführen ist. Sicherlich initiierten diese jährlichen Aktionen auch eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den Lehrkräften in den Grundschulen und erhöhen somit den Sensibilisierungsgrad der Eltern.
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Elektrokleinstfahrzeuge im Straßenverkehr

Das Thema Elektrokleinstfahrzeuge wurde und wird auch von den Medien und der Politik in Herne aufgegriffen. Die Landesverkehrswacht hat sich mit diesem Thema in der Vorstands- und Beiratssitzung am 19.03.2019 befasst. Aus Sicht der Verkehrssicherheit hat die Landesverkehrswacht eine Stellungnahme zum Verordnungsentwurf verfasst und an den Minister für Verkehr des Landes NRW Herrn Hendrik Wüst gesandt.

Elektrokleinstfahrzeugeverordnung

Sehr geehrter Herr Minister,

Elektrokleinstfahrzeuge (eKF) können die urbane Mobilität ergänzen, bedürfen jedoch aus Sicht der Verkehrssicherheit unbedingt einiger Regelungen, damit die schon heute bei Fußgängern und Radfahrern zunehmenden Unfallzahlen nicht zusätzlich steigen.

Entgegen dem ersten Entwurf der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge (eKFV) hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in der derzeitigen Fassung die Nutzung von Elektrorollern mit bis zu 12 km/h bereits für Kinder ab 12 Jahren auf dem Gehweg und von Elektrorollern mit bis zu 20 km/h ab einem Alter von 14 Jahren auf der Straße vorgesehen.

Nicht ohne Grund dürfen nach der gegenwärtigen Rechtslage Jugendliche ein Mofa mit 25 km/herst ab 15 Jahren mit einem Führerschein und Helmpflicht auf der Straße fahren, da sie generell erst ab diesem Alter die Teilnahme am Verkehrsgeschehen beherrschen können. Dies können jedoch Kinder ab 14 Jahren mit einem eKF bis zu 20 km/h auf der Straße noch nicht. Ebenso wenig können dies Kinder ab 12 Jahren mit einem eKF auf dem für sie vorgesehenen Gehweg, weil sie sich diesen knappen Verkehrsraum mit zu Fuß Gehenden, spielenden Kleinkindern, Gehbehinderten, Rollator Fahrenden und Kinderwagennutzern teilen müssen. Diese bewegen sich im Durchschnitt mit 3-4 km/h, während Elektroroller 3-4 mal so schnell sind.

Des Weiteren ist auf Grund des durchschnittlichen baulichen Zustandes der Radwege davon auszugehen, dass eKF-Fahrende auf Gehwege oder Fahrstraßen ausweichen, was im Interesse der Verkehrssicherheit ebenfalls verboten werden muss.

Alle eKF ohne Haltestange bergen bei einer Nutzung auf öffentlichen Gehwegen aufgrund ihrer reduzierten Kontrollfähigkeit und Bremswege größere Unfallrisiken in sich. Unabhängig vom Alter der sie nutzenden Personen sind sie als Spielgeräte einzustufen und sollten zum Selbstschutz der Nutzer (Alleinunfälle) und anderer Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Straßenverkehr bei dem derzeitigen Ausbauzustand der Infrastruktur nicht zugelassen werden.

Sollte der Referentenentwurf in der vorliegenden Form verabschiedet werden, befürchtet die Lan-desverkehrswacht Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Anstieg von Unfällen mit Personenschäden bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern.
Sehr geehrter Herr Wüst, wir bitten Sie daher, sich für eine Überarbeitung der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der Verkehrssicherheit einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann (Präsident)

Burkhard Nipper (Geschäftsführender Direktor)

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"Ablenkung im Straßenverkehr"

Ein Filmbeitrag des DVR “Das Gesetz der Straße” – mit Ralph Caspers

1. Ablenkung im Straßenverkehr

Weitere Folgen demnächt. __________________________________________________________________

Mehr verunglückte Zweiradfahrer in NRW

Innenminister Herbert Reul hat die Verkehrsunfallstatistik für 2018 vorgestellt. Mit 490 Verkehrstoten sind wieder mehr Menschen auf den Straßen von NRW gestorben. Auch die Verletztenzahl stieg an. Besonders deutliche Zuwächse gab es bei Rad-, Pedelec- und Mopedfahrern.


Weitere Infos unter

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Vorbei mit einer stationären Jugendverkehrsschule?

Am 10.12.2018 haben Mitglieder unserer Verkehrswacht und Mitarbeiter der Entsorgung Herne die Räume der Jugendverkehrsschule an der Karlstraße im Stadtbezirk Wanne ausgeräumt. Die Stadt Herne hat diesen Standort der stationären Jugendverkehrsschule aufgegeben. Ein neuer Standort ist bisher nicht bekannt. Die Arbeiterwohlfahrt wird auf dem Gelände der JVS an der Karlstraße ein neues Seniorenzentrum bauen.
Unsere Mitarbeiter haben in den letzten Jahren die JVS hervorragend betreut, indem sie einen Belegungsplan erstellten, den Grundschulen die Räume öffneten, das Außengelände mit den Verkehrsanlagen stets im Blick hatten, immer betriebsbereite, verkehrssichere Fahrräder und Helme für den Unterricht vor Ort bereitstellten, sowie Kindern und Lehrpersonal bei Bedarf Hilfestellung leisteten.
Die ausgeräumten Fahrräder und Materialien für Unterricht, Wartung und Reparatur werden derzeit an der Hans-Tillkowski in Eickel zwischengelagert. Wie lange? Das weiß niemand!
Generationen von Schülern und Schülerinnen haben seit über 60 Jahren die Einrichtung an der Karlstraße besucht. Sie wurden dort in Sachen Verkehrs- und Mobilitätserziehung unterrichtet und konnten im Schonraum eines verkleinerten Verkehrsraumes das richtige Verhalten für den Straßenverkehr in Theorie und Praxis gefahrlos üben.
In der Presse wird aktuell von allen Seiten immer wieder bedauert, unsere Schüler seien motorisch im Straßenverkehr z.B. beim Radfahren nicht sicher genug. Schule und Elternhaus würden Kinder nicht genügend auf die Gefahren im Verkehr vorbereiten. Außerdem befördern mehr und mehr Eltern ihre Kinder im Elterntaxi zur Schule. Sie befürchten, ihre Kinder seien den Gefahren nicht gewachsen, um den Schulweg allein gefahrlos bewältigen zu können. Außerdem passe das Bringen der Schulkinder bis vor die Klassenraumtüre besser in ihren Berufsalltag.
Ein besseres Training als in einem Schutzraum mit verkleinerter Verkehrswirklichkeit einer stationären Jugendverkehrsschule gibt es nach Feststellung der unterrichtenden Grundschulpädagogen und der Verkehrswacht nicht.
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Ein Foto zeigt einen letzten Blick durch die Tür auf das Gelände der alten Anlage. Es soll die Frage verdeutlichen, gibt es eine vorgegebene Richtung für einen Ersatz oder drehen sich Verwaltung und Politik bei Ihrer Entscheidung im Kreis?
In den neuen Bundesländern wurden in den vergangenen Jahren neue stationäre Anlagen gebaut. In Herne wurde gerade eine Anlage geschlossen. Eine mobile Jugendverkehrsschule bietet lange keinen gleichwertigen Ersatz. Außerdem wird eine mobile JVS von Kindern und Lehrern der Grundschulen, , die eine stationäre Einrichtung mit ihren Vorteilen kennengelernt haben, nicht gewünscht.
Es gibt neue Überlegungen und Vorschläge für einen neuen Standort z.B. am Sportplatz an der Franzstraße oder am Heimatmuseum in Unser Fritz. Wie lange wird man unsere Grundschulkinder ohne JVS lassen? Gibt es eine Übergangslösung?
Die Mühlen in der Verwaltung mahlen oft langsam. Wir wünschen uns, dass für die Grundschulen in Herne in naher Zukunft eine neue stationäre Jugendverkehrs-schule geschaffen wird. Eines der Ziele der Verkehrswacht und der Stadt Herne ist, Kinder sollen sich selbständig zu Fuß oder mit dem Rad auf ihren Schulweg begeben. In einer stationären Jugendverkehrsschule können sie das gefahrlos üben, sich verkehrsgerechtes Verhalten antrainieren, können lernen Gefahren vorherzusehen oder abzuschätzen.
Eine stationäre Jugendverkehrsschule ist ein wichtiger Baustein der Verkehrs-, Mobilitäts- und Gesundheitserziehung unserer Grundschulkinder.
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JVS 3

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JVS4

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